Simone Bannach

Warum sind Sie künstlerisch tätig? Wie verlief Ihr künstlerischer Werdegang?

Eigentlich habe ich schon immer gezeichnet und mich letztlich auch dazu entschieden nach dem Abitur eine Künstlerische Karriere zu verfolgen. Studiert habe ich an der Ruhrakademie, zunächst im Fach Grafik Design und später dann Illustration. Heute bin ich freiberuflich als Gestalterin und Illustratorin tätig und arbeite sowohl für Firmen wie auch Privatkunden.

Mit welchen Materialien arbeiten Sie? Was zeichnet Ihre Kunstwerke aus?

Ich arbeite vorwiegend am Rechner und mit einem Grafiktablett(Stifteingabetablett), das arbeiten wie auf Papier ermöglicht. Vorwiegend arbeite ich dabei in comic oder comic-artigen Stilen mit Fokus auf Linienarbeit und Ausdruck.

Warum und mit welcher Arbeit beteiligen Sie sich an der Ausstellung "Kapellenschöpfungen"?

Die Möglichkeit in einer Kapelle auszustellen finde ich sehr reizvoll, gerade weil das Christentum historisch so viele verschiedene Kunstformen umfasst hat. Thematisch hat mich die Kapelle zu den vierzehn Nothelfern in Remblinghausen gereizt, da die einzelnen Legenden der Nothelfer eine großartige Inspiration für Kunstwerke bieten.

Meine Arbeit widmet sich dem ersten der Nothelfer, dem heiligen Achatius, der als Heerführer unter Kaiser Hadrian seine Soldaten auf dem Ararat in die Schlacht führte. Laut der Achatius Legende erschienen den Soldaten kurz vor einer Niederlage sieben Engel und brachten sie dazu, zum Christentum zu konvertieren, was ihnen zum Sieg verhalf, sie aber gleichzeitig in den Augen Hadrians zu Abtrünnigen machte und somit letztlich zu Ihrem Verrat und Tod führte. Ich habe für das Projekt ins Auge gefasst, diese Legende in Form eines Bleiglasfensters zu illustrieren und somit dem Publikum näher zu bringen.