Marina Niggemann

Schon zur Schulzeit hatte Marina Niggemann ein großes Interesse an Kunst. „Es faszinierte mich Bilder von Künstlern anzuschauen und selbst eigene Bilder zu entwickeln“, erinnert sich die Mescheder Künstlerin. Das anschließende Kunststudium an der Universität Dortmund gab ihr die Möglichkeit beides weiter zu vertiefen und erste Erfahrungen mit der Teilnahme an Gruppenausstellungen zu sammeln. 2009 erhielt sie den August-Macke-Förderpreis. Nach Abschluss des Studiums und des Referendariats arbeitet sie inzwischen als Lehrerin am Gymnasium der Stadt Meschede und ist selbst weiter künstlerisch tätig.

Marina Niggemann arbeitet überwiegend graphisch. „Gerne probiere ich dabei auch verschiedene Techniken aus, sodass der Betrachter genau hinsehen muss, um herauszufinden, wie das Bild gemacht ist“, berichtet sie. Zeichnung, Druck oder Fotografie? Genaues Hinschauen ist auch bei Niggemanns Arbeit für die Ausstellung „Kapellenschöpfungen“ gefragt. „Zeichnungen mit Computerbearbeitung bieten mir die Möglichkeit zum Experimentieren“, sagt sie über die verwendete Technik, die sie für die Auseinandersetzung mit einer sehr persönlichen Thematik genutzt hat. „Entstanden sind die Bilder aus dem alltäglichen Leben mit meinen beiden Töchtern, die meinen Alltag wesentlich bestimmen.“