Klaus Rahmann

Warum sind Sie künstlerisch tätig? Wie verlief Ihr künstlerischer Werdegang?

Ich bin künstlerisch tätig, weil es mir Freude macht und ich es sinnvoll finde, meine Ideen durch handwerkliche Tätigkeiten in Skulpturen und Plastiken auszudrücken. Schon seit meiner Jugendzeit habe ich gemalt sowie gezeichnet und nahm dann später an verschiedenen Malkursen teil. In Kursen bei dem Bildhauer Johannes Dröge erlernte ich die Bearbeitung von Holz, Stein und Beton. Außer diesen Materialien kommt seit einigen Jahren noch Metall zum Teil in Kombination hinzu. Seit dem Jahr 2009 habe ich an zahlreichen Ausstellungen teilgenommen, zuletzt 2018 im Museum Morgner und bei der Soest ART " Kunst im Bunker ".

Warum und mit welcher Arbeit beteiligen Sie sich am Projekt "Kapellenschöpfungen"?

Ich beteilige mich mit dem Werk " Flucht- Zuflucht " in der Nepomukkapelle, weil hier während des 2. Weltkrieges für die in der Stadt Arnsberg beschäftigten Zwangsarbeiter/- innen Messen abgehalten wurden. Diese Skulptur soll hier an die Zeit vor über 70 Jahren erinnern. Auf die Gegenwart bezogen, soll dieses Werk für die Millionen Menschen stehen, die sich wegen verschiedenster Fluchtursachen wie Krieg, Gewalt, Perspektivlosigkeit, Armut, Klimawandel und weiteren Gründen auf der Flucht befinden.