Olsberg

Rundgang

Die Stadt Olsberg hat sich - als weitere Gemeinde im Oberen Ruhrtal - im Laufe des Jahres 2009 dem Projekt "AufRuhr" angeschlossen. Eine detaillierte Vorstellung der Stadt und ihrer kulturellen Schauplätzen wird an dieser Stelle folgen.

Hier vorab einige Fakten:

  • 15.909 Einwohnerinnen und Einwohenr (Stand 31.12.2009)
  • Das Stadtgebiet erstreckt sich über 117 qkm
  • 63 %der Stadtfläche sind von Wald bedeckt
  • höchster Punkt Olsbergs und NRWs: der Langenberg (843 m)
  • niedrigster Punkt: mit 313 m in der Gemarkung Bigge

1. Station: Kunstatelier Suberg und Feuereiche

Erleben Sie in dem idyllischen Ort Olsberg-Elleringhausen an den Füßen der Bruchhauser Steine den experimentierfreudigen Sauerländer Künstler "Jürgen Suberg". Ein stilvoll restauriertes 325 Jahre altes Fachwerkhaus bietet das entsprechende Ambiente für seine Malereien und Objekte. In der gegenüberliegenden modernen Kirche überzeugen seine sakralen Kunstwerke. Es ist die ausdruckstärkste zeitgemäße Kirche der Erzdiozöse Paderborn.

Ein Atelier-Besuch sowie Kirchenführung bleiben ein unvergessliches Erlebnis.

Öffnungszeiten: Montag - Samstag 15.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag geschlossen.

Führungen nach Vereinbarung- www.kunstatelier-suberg.de

Ebenfalls in Elleringhausen findet sich die Feuereiche: Auf einer 8 Meter hohen geschnitzten Eiche wird der Verlauf der Menschheit dargestellt. Besonders die Abhängigkeit zu Holz und Feuer ist hier abgebildet. Mittels Solarzellen wird das Kunstwerk nachts angestrahlt, die „künstliche Flamme“ aus Titan leuchtet dann.

2. Station: Bruchhauser Steine - Geheimnisvolle Steinriesen

Weit über das Sauerland hinaus blicken die imposanten Bruchhauser Steine. Das Boden- und Kulturdenkmal mit seinen vier Felsmonumenten ist etwa 380 Millionen Jahre alt und damit älter als die Dinosaurier. Die uralte Wallburganlage soll in vorchristlicher Zeit eine bedeutende Kultstätte gewesen sein. Heute sind die markanten Felsen Naturschutzgebiet. Seltene Tiere und Pflanzen haben sich einen intakten Lebensraum bewahrt. Info-Center, Tafeln und Lehrpfade weisen in die Geheimnisse der Felsriesen ein.

3. Station: Philippstollen - Blick in die Bergbauvergangenheit

Von der Bedeutung des Erzabbaus im Sauerland in vergangenen Jahren können Sie sich beim Besuch des Philippstollens überzeugen, in dem seit dem 14. Jahrhundert Eisenerz abgebaut wurde. Er gibt Einblick in die beschwerliche Arbeit der Bergleute, die zunächst an der Erdoberfläche, später Unter Tage das begehrte Eisenerz abbauten. Ein Besuch ist nach vorheriger Anmeldung bei der Olsberg-Touristik möglich.

4. Station: Afrikamuseum

Afrikanische Kunst hat überwiegend, aber nicht ausschließlich religiöse Bedeutung. Sie dient zur Herstellung der Verbindung zwischen den Menschen und den übernatürlichen Mächten: den Geistern der Ahnen, den Göttern sowie den Mächten, die mit Wald, Busch und Wasser verbunden sind. Kommen Sie und schauen Sie. Lassen Sie die ausgestellten Objekte auf sich wirken. Die Werte afrikanischer Kunst und Kultur werden lebendig für Sie werden.

Öffnungszeiten:

Mittwochs und freitags von 14:00 bis 17:00 Uhr
Führungen für Gruppen nach Absprache

www.afrikanische-kunst-vogt.de

5. Station: Galerie und Töpferatelier Hanne Wydra-Jantz

Machen Sie einen Abstecher nach Gevelinghausen und besuchen Sie Frau Hanne Wydra-Jantz in Ihrem Töpferatelier.

Montag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr,  
Samstag 10 bis 13 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung.

www.wydra-jantz.de

6. Station: Museen

Im Heimatmuseum "Alte Mühle" in Gevelinghausen finden Sie Ausstellungsstücke zur Dorfgeschichte mit interessanten Gebrauchsgegenständen zum Mühlenhandwerk.

Öffnungszeiten jeden 1. Sonntag im Monat von 14:00 Uhr - 18:00 Uhr
Weitere Öffnungszeiten nach Absprache!

In Bruchhausen erwartet Besucherinnen und Besucher die Historische Schlossanlage von Fürstenberg mit Hofbrauerei und Kutschenmuseum. Im ehemaligen Pferdestall der Meierei werden Nostalgie und Erinnerung gepflegt.

7. Station: Ausgrabungsstätte Borbergs Kirchhof

Südwestlich von Brilon befindet sich Borbergs Kirchhof, eine Wallburganlage aus dem 8. Jahrhundert. Hier wurden auch das Tor und die Fundamente einer Kapelle und eines Friedhofs aus dem 13. Jahrhundert freigelegt. Am höchsten Punkt dieser Anlage (600 m ü. NN) steht die Marienkapelle. Von hier oben bietet sich ein herrlicher Rundblick über das Sauerländer Bergpanorama.

8. Station: Rosendorf Assinghausen

Als großer duftender Rosengarten präsentiert sich das Dorf Assinghausen. Mit Fug und Recht darf sich der Ort Rosendorf nennen, die Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde vergab den Titel 2007 nach sorgfältiger Prüfung. Die Rosenbegeisterung der Bewohner ist überall spürbar. Besonders im Spätsommer zeigt die „Königin der Blumen“ ihre volle Schönheit. Rosen in liebevoll gepflegten Anlagen und Privatgärten prägen das Ortsbild und begleiten Sie auf Schritt und Tritt.